Gefahrenanalyse durchführen
Alle biologischen, chemischen und physikalischen Gefahren im Betrieb identifizieren — vom Wareneingang bis zur Ausgabe.
Ratgeber
Hygiene ist kein Kostenfaktor — sie ist Ihre Versicherung. Wir erklären die wichtigsten Vorschriften und zeigen, wie saubere Technik den Unterschied macht.
Ein Hygieneverstoss kann den Betrieb kosten — im wörtlichen Sinn. Die Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV) verpflichtet jeden Gastronomiebetrieb zur Einhaltung strenger Standards. Kontrollen kommen unangekündigt, Verstösse werden geahndet.
Aber Hygiene schützt nicht nur vor Strafen. Sie schützt Ihre Gäste, Ihr Team und Ihren Ruf. Wer Hygiene ernst nimmt, arbeitet professionell.
Das HACCP-Konzept (Hazard Analysis and Critical Control Points) ist seit 2006 für alle Lebensmittelbetriebe in der EU verpflichtend. Die sieben Prinzipien im Überblick.
Alle biologischen, chemischen und physikalischen Gefahren im Betrieb identifizieren — vom Wareneingang bis zur Ausgabe.
An welchen Stellen im Prozess können Gefahren kontrolliert oder beseitigt werden? Typisch: Kühlkette, Gartemperatur, Spültemperatur.
Für jeden kritischen Kontrollpunkt messbaren Grenzwerte definieren — z. B. Kerntemperatur 72 °C oder Klarspültemperatur 85 °C.
Wie und wie oft werden die Grenzwerte geprüft? Temperaturkontrollen, Sichtprüfungen, Teststreifen.
Was passiert bei Abweichung? Klare Anweisungen: Ware entsorgen, Maschine stoppen, Techniker rufen.
Regelmässig prüfen, ob das HACCP-System funktioniert. Interne Audits, Laborproben, Wartungsprotokolle.
Alle Kontrollen, Abweichungen und Massnahmen schriftlich festhalten. Bei Kontrollen muss die Dokumentation vorliegen.
Die Spülmaschine ist einer der wichtigsten Hygiene-Kontrollpunkte in der Küche. Die DIN 10534 regelt die Anforderungen.
Mindestens 55 °C im Spülgang. Bei dieser Temperatur lösen sich Fette und Eiweisse zuverlässig — vorausgesetzt, die Dosierung stimmt.
Mindestens 80 °C, idealerweise 85 °C. Die thermische Desinfektion im Klarspülgang tötet Keime zuverlässig ab und sorgt für schnelles Trocknen.
Kalkablagerungen beeinträchtigen die Hygiene. Regelmässige Entkalkung oder eine Wasseraufbereitung (Enthärtung, Osmose) halten die Maschine leistungsfähig.
Siebe, Filter und Spülraum täglich reinigen. Waschtank entleeren. Tür über Nacht geöffnet lassen, damit die Maschine trocknen kann.
Technik allein reicht nicht. Hygiene funktioniert nur, wenn das Team geschult ist und die Prozesse dokumentiert werden.
Jeder Mitarbeiter mit Lebensmittelkontakt braucht vor Arbeitsbeginn eine Erstbelehrung durch das Gesundheitsamt. Danach ist der Betrieb verpflichtet, die Belehrung jährlich zu wiederholen und zu dokumentieren.
Temperaturkontrollen, Reinigungspläne, Schädlingsmonitoring und Wartungsprotokolle müssen schriftlich vorliegen. Bei einer Kontrolle durch das Ordnungsamt oder Veterinäramt müssen Sie diese Unterlagen vorzeigen können.
Neben der gesetzlichen Belehrung empfehlen sich regelmässige interne Schulungen: Handhabung der Spülmaschine, richtige Dosierung, Umgang mit Reinigungsmitteln. Geschultes Personal macht weniger Fehler — und schützt Ihren Betrieb.
Saubere Technik ist die Grundlage für Hygiene in der Küche. Wir sorgen dafür, dass Ihre Geräte zuverlässig die geforderten Standards einhalten.
Planbare Servicebesuche ohne Vertragsbindung. Wir prüfen Temperaturen, Dosierung und Verschleissteile — bevor Probleme entstehen.
Unsere Techniker messen Spültemperaturen und Reinigungsergebnisse direkt an Ihrer Maschine. So wissen Sie, ob Ihre Spültechnik die Normen einhält.
Falsches Reinigungsmittel oder falsche Dosierung ist eine der häufigsten Ursachen für schlechte Spülergebnisse. Wir beraten herstellerübergreifend.
Wenn die Spülmaschine ausfällt, ist Hygiene akut gefährdet. Wir sind in der Regel am selben Tag bei Ihnen — in Berlin und Hamburg.
Wir prüfen Ihre Spültechnik und sorgen dafür, dass die Normen eingehalten werden.
Berlin: 030 350 510 200